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Trainer |
Martin Rueda |
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Captain |
Marco Wölfli |
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Meisterschaft |
- |
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Cup |
- |
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| International | - | |
| Torschützen | - |
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Trainer
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Christian Gross |
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Captain |
Marco Wölfli |
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Meisterschaft |
3. Rang |
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Cup |
Achtelfinale |
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| International |
Europa League Play-Off |
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| Torschützen | Mayuka 9 Bobadilla 7 Costanzo 6 |
Nach einem 3. und drei 2. Plätzen in den Vorjahren strebte die Vereinsführung im Hinblick auf die Saison 2011/12 eine Vorwärtsstrategie an, in der Christian Gross mit seiner neu verpflichteten Trainercrew Titel in die Bundeshauptstadt bringen sollte. Der Spielerkader erhielt durch zahlreiche Transfers eine neue Kontur. Einerseits verliessen während der Sommerpause Stammspieler aus der Vorsaison, wie Senad Lulic oder Thierry Doubaï den Verein, andererseits wurde der Kader durch renommierte Neuzugänge wie der dänische Nationalspieler Michael Silberbauer, U17 Weltmeister Nassim Ben Khalifa oder den langjährigen Xamax-Captain Raphael Nuzzolo ergänzt.
Im Startspiel gegen den FC Basel gelang der neu formierten Mannschaft eine gute Leistung, was aber nur zu einem 1:1 Remis reichte. In den folgenden Meisterschaftspartien vermochte die Mannschaft nicht mehr zu überzeugen, war aber trotz etlichen verschenkten Punkte in der Spitzengruppe der Super League klassiert. In der Europa League Qualifikation wurde die erste Hürde, Westerlo aus Belgien, mit einem 3:1 zu Hause und einem 0:2 Auswärtssieg, souverän übersprungen. Aber in den Play-Offs zur Europa League Gruppenphase scheiterten die Young Boys in zwei engen und umstrittenen Partien am Vorjahresfinalisten Sporting Braga nach einem 0:0 in Portugal und einem 2:2 im Wankdorf auf Grund der Auswärtstorregelung. Nach dem Aus im Europacup und einer darauf folgenden 2:3 Heimniederlage gegen den FC Zürich kam zum ersten Mal unter der Führung von Christian Gross Unruhe im Verein auf. Das Verfehlen der Europa League Gruppenphase musste mit dem Verkauf vom Vorjahrestopscorer Henri Bienvenu an Fenerbahce Istanbul kompensiert werden.
In der Folge rappelte sich die Mannschaft aber wieder auf und konnte vier Meisterschaftspartien in Folge gewinnen. Durch einen Heimsieg Ende Oktober, gegen das damals in der Krise befindende GC hätte zum ersten Mal unter Christian Gross die Tabellenführung erklommen werden können. Anstatt Rang 1 folge eine empfindliche 0:1 Niederlage, gefolgt vom zahlreichen leblosen und spielerisch ernüchternden Auftritten. Der Höhepunkt wurde Ende November mit einem kläglichen Aus im Achtelfinale des Schweizer Cups gegen das unterklassige Winterthur erreicht. Zur Winterpause lag das mit grossen Ambitionen in die Saison gestartete YB bereits mit 11 Punkten hinter dem Leader aus Basel. Von 18 Partien konnten lediglich 7 Spiele gewonnen werden. Der Euphorie nach der Verpflichtung von Christian Gross wich Ernüchterung. Die Vereinsführung sprach von einem durch den Trainerwechsel vollzogenen Kulturwandel, welcher noch nicht abgeschlossen war. Mit einer aggressiven Wintertransferpolitik verbunden mit der Verpflichtung von Stürmerstar Raul Bobadilla wollte man in der Rückrunde zu einer grossen Aufholjagt starten.
Erneut war der Start vielversprechend. Bei rund minus 15 Grad Celsius lieferte die neu formierte Mannschaft zum Rückrundenauftakt mit einem 3:1 Sieg gegen Servette Genf eine erwärmende Partie ab. Die überragenden Neuverpflichtungen Raul Bobadilla und der zweifache Torschütze Matias Vitkieviez waren die grossen Hoffnungsträger für eine erfolgreiche Rückrunde. Nach dem Sieg im Startspiel und einem eher glücklichen Auswärtssieg in Sion, hätte man in der dritten Rückrundenpartie mit einem Heimsieg gegen Basel bis auf 3 Punkte (6 Verlustpunkte) auf den Leader aufschliessen können. Trotz einer überlegen geführten Partie und einer zweimaligen Führung reichte es nur zu einem 2:2. Die Neulancierung der Meisterschaft misslang. Dieser Rückschlag verkraftete die Mannschaft nicht und es folgten drei sieglose Partien, welche die Meisterträume vollständig begruben. Von diesen Rückschlägen konnte sich die Mannschaft nicht mehr erholen. Im Frühling 2012 folgte eine spielerische Bankrotterklärung nach der anderen. Der Druck auf Christian Gross wuchs. Aussenstehenden wurde der Eindruck vermittelt, dass das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer stark belastet war.
Schliesslich zog die Vereinsführung Ende April 2012 die Reissleine und beendete das Experiment mit Christian Gross vorzeitig. Neben Gross wurde auch seine Trainercrew um Goalitrainer Pascal Zuberbühler entlassen. In den letzten fünf Meisterschaftsspielen wurde die Mannschaft von Ermino Piserchia und Thomas Häberli gecoacht. Unter dem interimistischen Trainerteam, welches durch Paolo Collaviti als Goalitrainer ergänzt wurde, konnte eine total misslungene Saison mit einem Punkteschnitt von über 2 Punkte pro Spiel und einem tollen Abschluss mit einem Auswärtssieg in Basel noch einigermassen versöhnlich auf dem 3. Rang beendet werden.
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Trainer |
Vladimir Petkovic
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Captain |
Marco Wölfli
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Meisterschaft |
3. Rang
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Cup
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Viertelfinale
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International
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Europa League 16. Finale
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Toptorschützen
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Bienvenu 16 |
Die grosse Enttäuschung aus dem Vorjahr sollte in eine Trotzreaktion umgewandelt werden. Nach dem Millionentransfer von Seydou Doubmia nach Russland, bekam die Mannschaft ein neues Gesicht. Dementsprechend verhalten startete YB in die neue Saison.
Das zweifellos grosse Potential vermochte die Mannschaft in der Champions League Qualifikation zum ersten Mal abzurufen. Dank einer überragenden Leistung im Rückspiel konnte der Türkische Topklub Fenerbahce Istanbul nach einem 2:2 im Wankdorf, mit einem 0:1 Auswärtssieg eliminiert werden. Dieser Exploit garantierte die Teilnahme an der Europa League Gruppenphase und ermöglichte in den Champions League Play-Offs gegen die Tottenham Hotspurs zwei Spiele um den Einzug in die Champions League Gruppenphase.
Zwischen den beiden wichtigen Champions League Qualfikationspaarungen wurde Stefan Niedermaier als CEO entlassen und durch Ilja Kaenzig ersetzt.
In der wohl besten YB-Partie der Neuzeit überliefen die entfesselten Young Boys den Englischen Grossklub im Style einer Spitzenmannschaft und führten nach einer halben Stunde mit 3:0. Die Tore zur Eliteklasse Europas standen weit offen. Aber noch vor der Pause musste YB den Anschlusstreffer hinnehmen, hatte aber in der Schlussphase mehrmals das 4:1 oder 5:1 auf dem Fuss, ehe die eiskalten Londoner kurz vor Schluss das 3:2 erzielten. Im Rückspiel an der legendären White Hart Lane blieb YB chancenlos und verlor mit 4:0.
In der Meisterschaft kam die Mannschaft nur langsam auf Touren. In der Vorrunde konnte das Team von Vladimir Petkovic nur 6 von 18 Partien gewinnen, blieb aber mit 8 Punkten Rückstand auf den FC Luzern einigermassen in Tuchfüllung mit der Spitze. Dafür konnte der Verein europäisch etabliert werden. YB überstand in der Europa League die Gruppenphase gegen Getafe, Stuttgart und Odense.
Auf die Rückrunde feierte der Abwehrchef Emiliano Dudar, welcher sich im Spätsommer bei einem Zusammenprall in der Luft eine schwere Hirnerschütterung zuzog und ins künstliche Komma versetzt werden musste, sein Comeback. Die Rückkehr des Abwehrchefs, der Zuzug des Schwedischen Spielmachers Alexander Farnerud und die Rückkehr zum 3-4-3 System sollten Anschluss an die Tabellenspitze gewähren.
Aber das Frühjahr 2011 hatte es in sich. Mit der Meisterschaft, Cup und Europacup tanzte YB noch auf drei Hochzeiten. Der Rückrundenstart in die Meisterschaft begann verheissungsvoll. Im Europa League 16. Finale konnte Zenit St.Petersburg im Heimspiel mit 2:1 besiegt werden. In Russland bei -15 Grad belang YB in der Startphase das wichtige 0:1 Auswärtstor, aber im weiteren Verlauf der Partie beginn YB zu viele individuelle Fehler und musste den Russen den Vortritt lassen.
Nur wenige Tage nach der intensiven Europacup Schlacht folgte das Cup 1/4. Finale gegen den FC Zürich. Nach einer desaströsen ersten Halbzeit, lag YB nach 50 Minuten mit 0:3 zurück, ehe sich die Mannschaft nach einer tollen Aufholjagt mit einem 3:3 in die Verlängerung rettete, aber kurz vor Schluss das 4. Gegentor hinnehmen musste. In dieser Phase der Saison zahlte YB für seine eigenen Erfolge im Europacup einen hohen Preis, die Mannschaft wirkte müde und kraftlos. Eine Auswärtsniederlage gegen GC besiegelte auch das Ende aller Meisterschaftsträume.
Bereits 10 Runden vor Schluss war die Saison für YB mehr oder weniger gelaufen. Als im Anschluss sogar eine Top3 Klassierung in Gefahr lag, wurde Vladimir Petkovic entlassen. Sein Assistentstrainer Ermino Piserchia konnte in den verbleibenden 3 Saisonspielen den 3. Saisonrang ins Trockene bringen. Auf die neue Spielzeit wurde Christian Gross als neuer Cheftrainer vorgestellt.
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Trainer |
Vladimir Petkovic |
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Captain |
Marco Wölfli |
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Meisterschaft |
2. Rang |
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Cup |
Viertelfinale |
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International |
Europa League Qualifikation |
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Toptorschützen |
Doumbia 30 |
Im Sommer 2009 waren die Erwartungen rund um die Young Boys hoch. Die erfolgreiche Rückrunde aus der Vorsaison nährten die Hoffnungen nach dem ersten Meistertitel seit über 20 Jahren. Im Hinblick auf die neue Saison trennte sich YB von der Idendifikationsfigur Thomas Häberli und vom Publikumsliebling Carlos Varela. Auf dem Transfermarkt blieb YB eher passiv, bewies bei der Kaderzusammenstellung aber ein glückliches Händchen.
Nicht wie im Vorjahr, war die Mannschaft vom ersten Spieltag an parat. Im Saisoneröffnungsspiel setzte YB mit einem 2:3 Auswärtssieg beim amtierenden Schweizermeister aus Zürich ein erstes Ausrufezeichen. Auch international sorgte YB für Furore. Die Mannschaft von Valdimir Petkovic spielte in der Uefa Cup Qualifikation gegen Athletic Bilbao. Mit einem sensationellen 0:1 Auswärtsstieg schafften sich die Gelb-Schwarzen eine exzellente Ausgangslage, endlich den internationalen Durchbruch zu schaffen. Aber einmal mehr hielt YB dem Druck nicht stand und verlor in einer umstrittenen Partie das Heimspiel mit 3:2.
YB verkraftete das Europacup aus gut und reihte im goldenen Herbst Sieg an Sieg. Im ersten Meisterschaftsviertel mussten die Gelb-Schwarzen nur eine Niederlage hinnehmen und auch in den Wintermonaten des Jahres 2009 stellte YB die Übermannschaft der Super League und musste in 18 Partien nur 3 Niederlagen hinnehmen. Aber der erste Dämpfer folgte noch vor der Winterpause, im eigenen Stadion wurde YB vom unterklassigen Lausanne mit 1:4 degradiert.
Die Gelb-Schwarzen starteten mit 7 Punkten Vorsprung auf Basel in die Rückrunde. Aber spätestens nach einer 3:0 Klatsche gegen Basel zum Rückrundenauftakt begann in Bern das grosse Nervenflattern. Zwar konnte sich die Mannschaft wieder einigermassen rehabilitieren und seine Spiele zuverlässig gewinnen, aber die Leichtigkeit der Vorrunde war verblasst.
Zwei Runden vor dem Meisterschaftsende lag YB aber noch mit 3 Punkten Vorsprung vor dem FC Basel. Immer noch eine gute Ausgangslage, auch wenn der Vorsprung auf Basel im Herbst einmal 13 Punkte betrug oder ein paar Spielrunden zuvor noch 7 Punkte. Aber nach einem 5:1 Waterloo beim FC Luzern musste YB den entfesselten FCB auf der Zielgerade aufschliessen lassen.
In der von den Medien zelebrierten Finalissima, lernten die YB Fans ihre Mannschaft nicht von einer neuen Seite kennen. Einmal mehr, nach der Finalissima 2008 und den Cupfinals 2006 und 2009 war YB in einem „Endspiel“ dem Druck nicht gewachsen. Der FCB holte sich mit einem 0:2 im Wankdorf verdient den Meistertitel.
Dennoch spielte YB eine sehr gute Meisterschaft, was nicht zuletzt dem überragenden Seydou Doumbia mit 30 Meisterschaftstoren zu verdanken war.
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Trainer |
Martin Andermatt (1.-3. Spieltag) |
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Captain |
Marco Wölfli |
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Meisterschaft |
2. Rang |
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Cup |
Finale |
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International |
Uefa Cup 1. Hauptrunde |
Das einmal mehr hochambitioniert in die Saison gestartete YB erwischte schon fast traditionell einen Fehlstart, was Martin "Tinu" Andermatt zum Verhängnis wurde. Der Innerschweizer musste bereits nach 3 Spieltagen (nur 1 Punkt) seinen Trainerplatz räumen.
Im Anschluss gelang es dem neuen Übungsleiter, Vladimir Petkovic die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Zwar brauchte es ein wenig Anlaufzeit, bis die Mannschaft das neue 3-4-3 System verinnerlicht hatte. Im Gegensatz zu den Vorjahren gelang YB den Einzug in die Uefa Cup Hauptrunde, wo man gegen den Belgischen Topklub FC Brügge chancenlos blieb.
Über die Winterpause belegte YB mit 10 Punkten Rückstand auf den FC Zürich den dritten Tabellenrang. Durch eine makellose Bilanz zu Beginn der Rückrunde und ein paar Patzern von Zürich und Basel vermochte YB in der Tabelle noch einmal auf drei Punkte aufzuschliessen. Wie länger die Meisterschaft dauerte, schien YB die Souveränität ein wenig abhanden zu kommen und musste sich vorzeitig aus dem Meisterrennen verabschieden.
Im Spiel der Spiele, dem Cupfinal, demonstrierte YB einmal mehr sein "Verliererimage". Die Mannschaft vergeigte eine 2:0 Führung und musste wie 2005 dem FC Sion den Vortritt lassen.
Schlussendlich zeigte die Mannschaft von Valdimir Petkovic einen beherzten Offensivfussball. Der schlechte Saisonstart und zu viele Gegentore verunmöglichten den Schweizermeistertitel. Immerhin erkämpften sich die Gelb-Schwarzen in der "Mini-Finalissima" mit einem 0:3 Auswärtssieg in Basel den zweiten Tabellenrang. Wie im Vorjahr Hakan Yakin, wurde Seydou "Superjoker" Doumbia mit 20 Treffern Torschützenkönig.
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Trainer |
Martin Anderamtt |
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Captain |
Hakan Yakin |
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Meisterschaft |
2. Rang |
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Cup |
Viertelfinale |
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International |
Uefa Cup Qualifikation |
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Toptorschützen |
Yakin 24 |
In der dritten Saison im neuen Stadion wurde in Bern ungeduldig auf den ersten Titel in der neuen Ära gewartet. Nach einem etwas durchzogenen Saisonstart spielt die recht junge Mannschaft ab dem zweiten Meisterschaftsviertel einen erfrischenden Fussball.
Nach einem 2:0 Rückrundenauftacktsieg gegen den FC Basel lancierte YB eine fantastische Serie und blieb bis am letzen Spieltag im Meisterrennen. In der "Finalissima" im ausverkauften St.Jakobspark blieben die Gelb-Schwarzen chancenlos und mussten dem FC Basel nach einer 2:0 Niederlage zum Meistertitel gratulieren. Im Schweizer Cup scheiterte die Mannschaft erneut früh und auch in der Uefa Cup Qualifikation schied YB gegen den RC Lens aus.
Der überragende Spielmacher Hakan Yakin wurde in der Spielzeit 07/08 mit 24 Toren Torschützenkönig und verabschiedete sich nach der Europameisterschaft richtung Katar.
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Trainer |
Gernot Rohr |
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Captain |
Ljubo Milicevic |
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Meisterschaft |
4. Rang |
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Cup |
Viertelfinale |
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International |
Uefa Cup Qualifikation |
YB startete mit grossen Ambitionen in die zweite Saison im neuen Stadion. Nach einem schlechten Saisonstart wurde die Mannschaft kurz vor Transferschluss durch Gilles Yapi und Davide Chiumiento nachmals verstärkt. Zu spät für Gernot Rohr. Nach 11 Monaten tritt der Franzose im Herbst nicht ganz freiwillig zurück. Zuvor hatte seine Mannschaft den französischen Spitzenklub Olympique de Marseille in der Uefa Cup Qualifikation beinahe ausgeschaltet. YB scheiterte nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz.
Nachfolger von Gernot Rohr wird Martin Andermatt. Mit dem neuen Trainer beginnt erneut eine Aufwärtspirale, welche YB in dieser Saison aber nur den vierten Schlussrang einbringt, welcher aber für die Uefa Cup Qualifikation ausreicht. Im Cup scheitern die Young Boys im 1/4. Finale gegen den unterklassigen FC Wil.
Unter dem Strich konnte die Mannschaft den Erwartungen auch in dieser Spielzeit nicht gerecht werden.
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Trainer |
Bidu Zaugg |
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Captain |
Joël Magnin |
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Meisterschaft |
3. Rang |
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Cup |
Finale |
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International |
UI Cup |
Nach vier Jahren im Exil, zieht YB 2005 wieder ins Wankdorfstadion. Die Mannschaft wird durch zahlreiche Transfers ergänzt. Als neuer Kopf der Mannschaft wurde Hakan Yakin verpflichtet. Aber der sicherlich gute, aber bei weitem nicht überragende YB-Kader kann die grossen Erwartungen nicht erfüllen. Die ersten Auftritte im neuen Stadion waren eher dezent.
Die inoffizielle Eröffnung erfolgte im Intertoto-Cup Spiel gegen Olympique de Marseille. Ins halbfertige Stadion wurden nur 14‘000 Zuschauer gelassen. Das Spiel gegen die Südfranzosen ging mit 2:3 verloren. Wilson Oruma geht als erster Torschütze in die Stadiongeschichte ein. Als erster YB-Torschütze im neuen Wankdorfstadion darf Mario Raimondi nennen.
Als auch die erste Meisterschaftspartie im neuen Stadion nicht gewonnen (0:3 gegen GC) werden kann, stieg der Druck auf Bidu Zaugg, bis er schliesslich im Herbst entlassen wurde. Neuer Chefcoach der Young Boys wurde Gernot Rohr. Der Franzose brachte wieder Stabilität in den Verein, war aber auf Grund seiner defensiven Spielweise nicht bei allen Anspruchsgruppen des Vereins beliebt.
Die Saison wurde auf dem 3. Rang Meisterschaftsrang beendet. Dennoch hätte die erste Saison im neuen Stadion versöhnlich beendet werden können. Aber YB unterlag im Cupfinale im eigenen Stadion den FC Sion im Elfmeterschiessen.
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Trainer |
Bidu Zaugg |
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Meisterschaft |
4. Rang |
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Cup |
Halbfinale |
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International |
Champions League Qualifikation |
Die letzte Saison vor dem Einzug ins neue Wankdorfstadion verlief durchzogen. Das im Zürcher Hardturm ausgetragene Qualifikationsspiel zur Champions League gegen Roter Stern Belgrad endete 2:2. YB verspielte in der Schlussphase eine komfortable 2:0 Führung, welche aber auch bei der 3:0 Pleite im Auswärtsspiel nicht ausgereicht hätte.
Im Schweizercup erreichte die Mannschaft von Bidu Zaugg das Halbfinale, wo man auswärts am FC Zürich scheiterte. Auch in der Meisterschaft blieben die Gelb-Schwarzen unter den Erwartungen. Mit dem 4. Schlussrang konnte der Aufwärtstrend seit dem Aufstieg 2001 zum ersten Mal nicht bestätigt werden. Besonders enttäuschend war, dass die Mannschaft im Hinblick auf die kommende Spielzeit im neuen Stadion nur im Intertoto-Cup europäisch spielen konnte.
Nach der Saison verlies Stéphane Chapuisat den Verein und hängte noch eine Saison bei seinem Stammklub Lausanne in der Challenge League an.
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Trainer |
Bidu Zaugg |
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Cup |
Achtelfinale |
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International |
Uefa Cup Qualifikation |
Mit Bidu Zaugg startete YB mit einem neuen Trainer in die 3. Saison im Exilstadion Neufeld. Die Meisterschaft wurde neu unter dem Namen „Super League“ ausgetragen, der Strichkampf, die Auf-und Abstiegsrunde und die Finalrunde gehörten der Vergangenheit an.
Das Europacup Abenteuer war nach dem peinlichen Aus gegen die Finnische Mannschaft MyPa schnell vorbei und auch im Schweizer Cup scheiterte YB früh an Malcantone Agno. Dafür gelang es YB den Aufwärtstrend der letzten Jahren in der Meisterschaft fortzusetzen.
Das neue Sturmduo Stéphane Chapuisat und Fonseca Leandro harmonierte bestens und führte YB zusammen mit 40 Saisontoren auf den zweiten Tabellenrang, welcher zur Champions League Qualifikation berechtigte.
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Trainer |
Marco Schällibaum |
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Meisterschaft |
4. Rang |
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Cup |
Halbfinale |
Die erfolgreiche erste Saison nach dem Wiederaufstieg erhöhte die Ambitionen relativ schnell. Erst recht, als die Mannschaft durch Stéphane Chapuisat und Jöel Magnin durch zwei hochkarätige Spieler verstärkt wurde.
Insgesamt schlug sich die Mannschaft auch in der oft schwierigen zweiten Saison ganz wacker. Nach einem etwas durchzogenen Saisonstart resultierte in der Qualifikation wieder der 7. Schlussrang. In der Finalrunde gelang der Mannschaft von Marco Schällibaum der Sprung auf den 4. Schlussrang, was für die Uefa Cup Qualifikation ausreichte.
Überschattet wurde Saison von einem Machtkampf an der Vereinsspitze. Der Präsident Heinz Fischer und Sportchef Fredy Bickel legten in der Winterpause ihre Ämter nieder. Trainer Marco Schällibaum wechselte nach der Saison zu Servette Genf und auch die beiden charismatischen Armenischen Leistungsträger Artur Petrosyan und Harut Vardanyan verliessen den Verein.
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Trainer |
Marco Schällibaum |
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Meisterschaft |
7. Rang |
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Cup |
Halbfinale |
Nachdem YB Mitte-Ende der 90er Jahre die schwierigste Zeit seiner Klubgeschichte durchlief, der Klub stand sportlich und vor allem wirtschaftlich vor dem Abgrund, begann kurz nach der Jahrtausendwende die sportliche Wiederauferstehung. 2001 stieg die Mannschaft von Marco Schällibaum wieder in die höchste Spielklasse auf.
Im wahrsten Sinn des Satzes ist ein Neubeginn auch immer ein Abschied. Die erste Meisterschaftspartie der Saison 2001/02 war zugleich das letzte Spiel im alten Wankdorfstadion. Zum Abschied kamen nochmals 22‘000 Zuschauer. Reto Burri’s 1:1 war das letzte Tor in diesem geschichtsträchtigen Stadion. Die Heimspiele der nächsten vier Spielzeiten bestritt YB im Stadion Neufeld.
Das Exil Neufeldstadion entwickelte sich aber schnell zur neuen Heimstätte von YB. Die Gelb-Schwarzen überzeugtne in der Aufstiegssaison mit einem erfrischenden offensiv Fussball, so dass die Berner Bevölkerung die Liebe zu ihrem Fussballklub neu entdeckte. Zwar mussten die Young Boys bis zum letzten Spieltag um den Einzug in die Finalrunde zittern, aber mit einem 1:0 Heimsieg gegen den damals sehr starken FC St.Gallen klassierte sich der Aufsteiger schlussendlich souverän unter den besten 8 Mannschaften.
Auch in der Finalrunde gelang es dem Aufsteiger seine Haut teuer zu verkaufen und konnte vor allem im Neufeldstadion ein paar grossen Mannschaften ein Bein stellen. Das Saisonhighlight war aber ganz klar, das Cuphalbfinale im neuen St.Jakobs Park in Basel. Die Berner zeigten als grosser Aussenseiter eine leidenschaftliche Leistung, was die Mannschaft bis ins Elfmeterschiessen brachte. Leider war der Fussballgott an diesem Tag kein Gelb-Schwarzer.
Unter dem Strich zeigte YB eine höchst erfreuliche erste Saison nach dem Wiederaufstieg in die damalige Nationalliga A.